Proyecto Cultural
CASA LATINOAMERICANA
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Veranstaltungen im Februar 2007

Samstag, 10. Februar | 19.30 Uhr

Vortrag auf Spanisch über das Werk des peruanischen Schriftstellers María Arguedas mit Lucho Pérez und Roberto Baumgartner.


Zwiespalt der Andenbewohnervor der Modernität aus der Sicht des peruanischen Anthropologen und Schriftstellers José Maria Arguedas (1911-1969).

Arguedas Kindheit wurde von der Weltanschauung der Quechuasprechenden Andenbewohnern geprägt.
Sein Vater , Anwalt und Notar, der aus einer Familie von Grossgrundbesitzern stammte, schickte ihn als 12-Jähriger in ein Internat. Daher war J.M.Arguedas später nicht nur als Anthropologe in der Lage, seinen literarischen Werken einen bis anhin nicht erreichten Tiefgang zu verleihen. Es wird auf die Biographie dieses grossen Schriftstellers eingegangen. Auszüge aus seiner Prosa und Lyrik werden auf Spanisch und zu kleineren Teilen auf Deutsch vorgelesen.

Casa Latinoamericana Eisengasse 5, 9000 St. Gallen | Eintritt frei


Samstag, 24. Februar | 19.30 Uhr

C I N E C L U B: Desaparecidos

Missing, der Film von Costa Gavras, der die Ereignisse rund um den Militärputsch in Pinochets Chile aufgreift. Spanisch mit englischen Untertiteln


Am 11. September 1973, putschte unter Regie der CIA das chilenische Militär unter Führung von General Augusto Pinochet gegen die gewählte Regierung. Die USA, das chilenische Militär und die Oberschicht wollten endlich Schluss machen mit den sozialen Reformen, die das Land seit 1970 erlebte, nachdem ein breites linkes Parteienbündnis den Sozialisten Salvador Allende zum Präsidenten gewählt hatte. Unzählige wurden verhaftet und gefoltert, umgebracht oder "verschwanden" gänzlich in Polizeihaft, ohne dass ihr weiteres Schicksal bis heute bekannt wurde. Die sozialen Bewegungen wurden zerschlagen und Tausende politisch Verfolgter flüchteten ins Ausland.

Casa Latinoamericana Eisengasse 5, 9000 St. Gallen | Eintritt frei

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Kultur als Berührungspunkt

Casa Latinoamericana versteht sich als eine interkulturelle Plattform, die sich der Verbreitung von Kultur in all ihren Ausdrucksformen verschrieben hat. Dabei verbindet neben der deutschen, vorallem die spanische Sprache die kulturellen Eigenheiten Lateinamerikas, Spaniens und der Schweiz.
Seit seiner Gründung im Januar 2003 wird das Projekt von einer gemischten Gruppe bestehend aus Leuten aus Lateinamerika und der Schweiz koordiniert, die ihre Zeit, Erfahrung und Energie ehrenamtlich in dieses kulturelle Projekt investieren, das allen Personen mit verschiedenen Ausdrucksformen im kulturellen Bereich offen steht.
Es ist ein Non Profit Projekt, das ausschliesslich durch private Mittel finanziert wird und keinerlei öffentliche Subventionen erhält.